Drittmengenabgrenzung

Drittmengenabgrenzung

 

Sie sind von der EEG Umlage befreit, betreiben eine dezentrale Eigenversorgung oder haben Dritte / Mieter auf Ihrem Areal ? Dann sind Sie mit dem Energiesammelgesetz dazu verpflichtet die Energiemengen abzugrenzen.

acteno energy liefert Ihnen als eine Schlüssellösung alle Komponenten und Leistungen zur Umsetzung eines verrechnungsfähigen und rechtssicheren Messkonzeptes.

Was fordert die Bundesnetzagentur im Leitfaden - Hinweis zum Messen und Schätzen - und wie kann ein intelligentes Messkonzept der acteno dabei behilflich sein die Anforderungen der ISO 50.001 zu unterstützen ?  

 

Problem

Von den Neuregelungen der Drittmengenabgrenzung sind fast alle Firmen betroffen. In der Vergangenheit wurden die Drittverbräuche meist nut geschätzt. Mit der Änderung des Energiesammelgesetztes sieht der Gesetzgeber in Zukunft vor, dass die Vorgaben zur Erfüllung der Drittmengenabgrenzung vollständig erfüllt werden, damit es zu keiner Gefährdung der Umlageprivilegien kommt. Erforderlich ist deshalb ein schlüsselfertiges Messkonzept, dass die Strommengen zur Erhebung der EEG-Umlage durch eine mess- und eichrechtskonforme Messeinrichtung erfasst, abgrenzt und dem anspruchsberechtigen Netzbetreiber mitteilt.

 Die Regelungen sollen eine ordnungsgemäße und sachgerechte Abwicklung der EEG-Umlagepflichten zur Erhebung der EEG-Umlage bezwecken. 

  • Durchsetzung der EEG-Umlageansprüche des verantwortlichen Netzbetreibers und dem Schutz der EEG-Umlageschuldnern.
  • Verhinderung der Übertragung von Privilegien oder Strommengen.

Wir bieten Ihnen:

  • Planung, Installation und Betrieb von Messungen zur Haupt- & Untermessung/ Europaweit
  • Überwachung der Eichgültigkeit der gesamten MessketteKontinuierliche Erfassung Ihrer Messdaten unabhängig von Ihrer IT
  • Abstimmung mit Netzbetreibern, Lieferanten, Hauptzollämtern
  • Schlüsselfertige Bereitstellung Ihres Messkonzeptes
  • Messung von Erzeugern, Verbrauchern, Dritten
  •  
Planung Umsetzung Betrieb

-Entwicklung des Messkonzeptes

-Auswahl Messtechnik

-wirtschaftliche und technische Bewertung

 

-Installation Mess-/ Kommunikationstechnik

-Installation Peripherie: Wandler, Mengenumwerter

 

 

 

 -Zentrale Messdatenerfassung   

-Kontinuierliche Prüfung & Optimierung des Messkonzeptes

-Datenaustausch MSCON / Marktkommunikation

-Berichtswesen

 

Fristen

  • Bis zum 1. Januar 2021 muss das Messkonzept umgesetzt sein.
  • Die Erklärung zur EEG Mengenmeldung sind bis zum 31. Mai 2021 an den Übertragungsnetzbetreiber (ggf. 28. Februar 2021 an den Verteilnetzbetreiber) übermittelt werden.

Ihre Herausforderungen:

Erforderlich ist die 1/4 h genaue Erfassung der Energieverbräuche bzw. der Energieerzeugung.

Auf Ihren Gelände muss daher eine Abgrenzung geschaffen werden.

  • Betreiber von Eigenerzeugung (KWK, PV, Netzersatzanlagen, etc.)
  • Unternehmen welche von der besonderen Ausgleichsregelung betroffen sind
  • Unternehmen welche von der Stromsteuer befreit / reduziert sind
  • Unternehmen welche Privilegien der StromNEV in Anspruch nehmen.
  • Unternehmen welche Dritte auf Ihrem Areal angeschlossen haben (Sendemasten, Ladesäulenbetreiber, Nachunternehmer)

 

Unser Angebot

Umlagepflichtige Strommengen sind mess– und eichrechtskonform zu erfassen und abzugrenzen. Ob eine Meseinrichtung mess– und eichrechtskonform ist, stellen wir für Sie fest.

Wir planen, installieren und betreiben Ihr Messkonzept. Darüber hinaus kümmern wir uns um Wartung und Instandhaltung des Messsystems.

Sie haben sowohl die Möglichkeit unser Messsystem zu kaufen, als auch zu mieten.

Unsere Komponenten und Lösungen sind zusätzlich in einigen Fällen durch Förderprogramme der BAFA förderfähig. Gerne unterstützen wir Sie, einen Zuschuss zu beantragen.

Zeitgleichheit

Sie betreiben eine dezentrale Eigenversorgung oder sonstigen selbsterzeugten Letztverbrauch? Dann sind Sie dazu verpflichtet, dass Ihr Messsystem die Anforderungen der Zeitgleichheit erfüllt. Nur so können Sie die ordnungsgemäße Erfassung und Abgrenzung der Strommengen gewährleisten und Anspruch auf Ihre Umlageprivilegien erhalten. Hier unterstützen wir Sie mit unserem Messsystem, welches viertelstundenscharf die Daten misst und ordnungsgemäß abspeichert.

 

 

Abgrenzung durch eine Vermeidung von Teilmengen mit unterschiedlichen EEG-Umlageteilsätzen

1.Zurechnung von geringfügigen Drittverbräuchen 

Es bedarf keiner Angrenzung der Bagatellmengen, soweit geringfügige Stromverbräuche Dritter den Stromverbräuchen des Letztverbrauchers nach §62a EEG zuzurechnen sind

2.Volleinspeisung dezentraler Stromerzeugung

Es besteht ein deutliche geringerer und einfacher Abgrenzungsbedarf, falls der Betreiber einer dezentrale Erzeugungsanlage das Betriebskonzept einer Volleinspeisung wählt.

3.Mitteilung und Zahlung auf fremde Schuld

Im Standardfall zahlt ein Umlageschuldner für eine unbegrenzte Strommenge zugleich auf die eigene als auch auf die fremde Schuld eines anderen Umlageschuldner

 

 

Geringfügiger Drittverbrauch

Es bedarf keiner Abgrenzung der Bagatellmengen nach §62b Absatz 1 Satz 2 falls geringfügige Stromverbräuche Dritter den übrigen Stromverbräuchen nach §62a EEG zuzurechnen sind. Wann sind Stromverbräuche einer anderen Person geringfügig?

 

Keine Abgrenzung Abgrenzung

Wenn die Stromverbräuche des Letztverbrauchers nach §62a EEG zuzurechnen sind ist keine Abgrenzung von Bagatellmengen notwendig.  

  • Haushaltskunden haben einen Stromverbrauch im kleinen vierstelligen kWh-Bereich, typischerweise etwa 3500 kWh/a. Diese kWh Angaben sind nur Orientierungshilfen. Dies bedeutet nicht, dass alle Strommengen, die hier geringer sind automatisch geringfügig sind.  

Verbrauchsgeräte mit geringfügigem Stromverbrauch 

  • Büroübliche Standardgeräte wie Arbeitsplatzrechner, Drucker,, Laptops, Handys, Beamer, Dokumenten Schredder

  • Haushaltsübliche Wasserkocher, Kaffermaschinen und Mikrowellengeräte

  • Ventilatoren und Radios

  • Alarmanlagen, Brandmelder, Überwachungsanlagen

  • Beleuchtete Hinweisschilder und Reklamtafeln im Innenbereich

  • Büro– und haushaltsübliche WLAN-Router und Repeater zur Signalverstärkung

Verbrauchskonstellationen mit geringfügigem Verbrauch 

  • Stromverbrauch von Reinigungsdiensten

  • Stromverbrauch von zweitweise tätigen Handwerkern

  • Stromverbrauch in persönlichem, mitgebrachten Verbrauchgeräten durch Patienten, Gäste oder Passagiere, insbesondere im Rahmen von nicht dauerhaften Beherbungs– und Transportleistungen

  • Bei der Pachtung oder Miete eines Bürogebäudes (auch wenn in diesem nur Verbrauchsgeräte genutzt werden, deren Stromverbrauch als geringfügig einzustufen wären).
  • Bei der Pachtung oder Miete einer Wohnung (auch wenn in diesem nur Verbrauchsgeräte genutzt werden, deren Stromverbrauch als geringfügig einzustufen wären)

Verbrauchsgeräte mit nicht geringfügigem Stromverbrauch

  • Gewerbliche und industrielle Maschinen und Geräte (z.B. Tisch-Kreissägen, Drehmaschinen, Fräsen)  
  • Industriestaubsauger und Reinigungsgeräte wie Dampfreiniger etc. z.B. in der Lebensmittelindustrie  
  • Besonders leistungsstarke WLAN-Router  
  • Büroübliche Arbeitsplatzrechner, die zu einem „Großrechner“ verschaltet sind 
  • Gewerbeübliche Getränkeautomaten43 und Gastronomie-Kaffee-Maschinen 
  • Bautrockner  

Verbrauchsgeräte mit keinem geringfügigem Stromverbrauch 

  • Größere oder auf Dauer angelegte Baustellen auf denen konkret der Stromverbrauch abgegrenzt wird
  • Aufladen von Elektromobilen Dritter
  • Handwerker, die nicht nur gelegentliche und wesentliche Aufgaben eingesetzt werden, sondern mit ihrem Stromverbrauch in selbst betriebenen Verbrauchsgeräten in die Abläufe des Unternehmens einbezogen z.B. im Produktionsprozess einbezogen werden

 

 

Mitteilung und Zahlung auf fremde Schuld

Drittverbraucher auf Betriebsgelände

Betreiber des Betriebes wird durch einen Netzlieferant mit Strom versorgt und stellt den Strom an einen Dritten innerhalb der Kundenanlage (kostenlos oder gegen Zahlung) zur Verfügung . Er wird in diesem Umfang Weiterverteiler und ist für die Zahlungspflichten komplett verantwortlich. ​

-eigene Messlokration/ messtechnische Abgrenzung notwendig

Wechselnde Drittverbräuche an externen Steckdosen

Anstelle von ortfesten Drittverbräuchen erfolgt die Weiterverteilung des Stroms an wechselnde Drittverbraucher, die ihre Stromverbrauchseinrichtung zeitweise an externe Steckdosen anschließen. Soweit das Unternehmen den von dem Netzlieferant aus dem Netz bezogenen Strom zum Teil selbst erzeugt und zum Teil über externe Steckdosen z.B. bei Lkws während der Be- und Entladung, zur Verfügung stellt, handelt es sich um Weiterverteilung und somit um eine umlagepflichtige Lieferung des Unternehmens in der Kundenanlage an wechselnde Drittverbraucher. ​

-eigene Messlokration/ messtechnische Abgrenzung notwendig

Ladesäulen für Elektromobile

Auch hier kann der Betreiber von ‚Mitteilung und Zahlung auf fremde Schuld‘ Gebrauch machen.  ​

-eigene Messlokration/ messtechnische Abgrenzung notwendig

 

 

Kann die Abgrenzung durch Zurechnung privilegierungsfähigen Teilmengen zu nicht privilegierten Strommengen vermieden werden?

Kann die Abgrenzung durch Zurechnung privilegierungsfähigen Teilmengen zu nicht privilegierten Strommengen vermieden werden?

Falls  die gesamte Strommenge  mit dem innerhalb geltenden höchsten EEG-Umlagesatz abgerechnet wird, bedarf es gemäß §62 b Absatz 2 Nummer 1 zur Unterscheidung von Strommengen mit unterschiedlich hohen EEG-Umlagesätzen nicht. Die Abgrenzung kann durch eine Zurechnung von Teilmengen, die im Fall ihrer Abgrenzung grundsätzlich privilegierungsfähig wären, zu nicht privilegierten Stromverbräuchen vermieden werden. 

 

Umlageerhöhende Zurechnung:

  1. Umlageerhöhende Zurechnung einer grundsätzlich privilegierungsfähige Eigenversorgung zu Liefermengen auf dem Betriebsgelände

Der Weiterverteiler W  beliefert Drittverbraucher auf seinem Betriebsgelände. Auf diesem betreibt er auch eine KWK Anlage. Wird dieser Strom in der Kundenanlage als Eigenverbrauch von W verbraucht, so muss er die ermäßigte EEG-Umlage für den KWK Strom zahlen. Auf die Lieferungen an die Dritten ist jedoch die EEG-Umlage in voller Höhe zahlen. Diese Konstellation von unterschiedlichen Schuldnern und EEG-Umlagen erfordert grundsätzlich ein Messystem mit ¼ Stunden genauen Messung. Durch die umlageerhöhende Zurechnung kann er hier jedoch darauf verzichten, indem er auf alle Verbräuche die volle EEG-Umlage zahlt. ​

 

  1. Umlageerhöhende Zurechnung durch Zahlung des jeweils höchsten EEG-Umlagesatzes auf eine separierte Teil-Strommenge - Messung am vorgelagerten Punkt

Wird ein Teil der Strommenge an einen privilegierten Letztverbraucher und ein anderer Teil an Drittverbraucher geliefert (z.B. auf dem Betriebsgelände in demselben Gebäude), müssten die Stromverbräuche für alle Letztverbrauchseinrichtungen einzeln abgegrenzt werden. Die durchmischten Stromverbräuche können aber auch durch eine sogenannte Messung am vorgelagerten Punkt gemeinsam gemessen werden. Die privilegierungsfähigen Strommengen in diesem Gebäude erhalten dann eine umlageerhöhende Zurechnung, ohne die Inanspruchnahme des Privilegs für die Stromverbräuche des Unternehmens auf dem übrigen Betriebsgelände zu schmälern. ​

Es ist hinterfragen, ob dies wirtschaftlich sinnvoll ist. Gerne bieten wir Ihnen eine Bewertung und getrennte Messung der Verbraucher an.

 

Voraussetzungen 

-Verbindliche Mitteilung der Ergebnisse an verantwortlichen Netzbetreiber ​

-Ergebnisse werden einheitlich von allen betroffenen EEG-Umlageschuldnern anerkannt und verwendet  

-I.d.R. Messystem mit ¼ Stunden genauen Messung

 

 

 

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